„Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“ amerikanische Ureinwohner

PERSÖNLICHE HALTUNG

Ich orientiere mich an den Kernkompetenzen der dialogischen Haltung und Begegnung. Das bedeutet, ich bin offen ohne zu 

werten und mir bewusst, dass jederzeit etwas Neues beginnen kann. Ich will die Wahrheit des Anderen kennenlernen, zuhören 

und fragen, bis ich verstanden habe. 

 

Mich dem Anderen zuzuwenden, öffnet einen Raum für vertrautes, geheimnisvolles und zerbrechliches zwischen meinem Gegenüber und mir. Diese Empathie wird vertieft, wenn ich gehörtes und wahrgenommenes in eigene Worte fasse. Dialog ist für mich 

die Basis für Veränderungen.

 

Eine weitere Erkenntnis der ich Wichtigkeit zuordne ist die Tatsache, dass die Vergangenheit unveränderbar ist. Deswegen arbeite ich im Begleitungsprozess mit meinem Klienten an den persönlichen Zielen, hinterfrage unbewusste Muster, die den Weg in die Veränderung blockieren.

 

Ich respektiere, dass die Beratungssuchenden Experten ihrer Situation sind. Im Sinne des systemischen Verständnisses bin ich 

im gemeinsamen Prozess Nichtwissende. Die Steuerung des Prozesses und die Gestaltung der Rahmenbedingungen liegen jedoch in meiner Verantwortung.

 

Mir ist bewusst, dass ich auch eine Verantwortung gegenüber Dritten trage (Arbeitgeber, etc.). Das Vertrauen zwischen meinem Klienten und mir ist mir jedoch heilig und ich gebe Besprochenes nur in Absprache weiter. Ich handle eigenverantwortlich und bin fähig zur Selbst- und Fremdwahrnehmung. Ich respektiere meine Grenzen, meine Gefühle und Bedürfnisse und handle danach. 

Für mich ist es selbstverständlich, mich weiterzuentwickeln und -bilden.

MEIN MENSCHENBILD

In meiner Tätigkeit richte ich mich vorwiegend nach dem humanistischen Menschenbild. Für mich und meine Arbeit schliesse ich daraus, dass jeder als ein einzigartiges, eigenständiges Geschöpf verstanden werden muss. Jeder Mensch verfügt über ein indi-viduelles Muster von Wahrnehmungsfähigkeit, Denken, Fühlen, bewusstem und unbewusstem Erleben. Dieses wurde durch seine Erfahrungen in seinem Verhalten geformt. Damit erkennt er die Welt. Er wirkt darauf zurück mit seiner Kreativität, seinen 

Persönlichkeitsmerkmalen und seinem sozialen Verhalten. 

Der Mensch unterliegt dauernden Entwicklungen und hat die Fähigkeit sich den Veränderungen anzupassen. Impulse zu solchen Veränderungen können von aussen angeregt werden, der Prozess selber kann letztlich nur vom Individuum ausgehen und darf 
nicht fremdbestimmt sein.

Er ist für sein Handeln und auch sein Nichthandeln gegenüber sich selbst, gegenüber Anderen und der Umwelt verantwortlich. 

Der Mensch strebt in seiner Natur danach sein Leben selbstbestimmt und nach seinen Zielen auszurichten. 

Dabei spielt Ermutigung für die Entwicklung des natürlichen Wachstumpotenzials des Menschen eine wesentliche Rolle. Sie erhöht das Gefühl des Selbstwertes und stärkt den Glauben in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten.